Knappenmusik Bad Gastein
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Statuten

Neue Vereinsstatuten – gültig seit 25.11.2004 verfasst von Joachim Gasser

Statuten des Musikvereines
„Knappenmusikkapelle Radhausberg – Böckstein„

§ 1     Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
(1)   Der Verein führt den Namen „ Knappenmusikkapelle Radhausberg  –  Böckstein„
(2)   Er hat seinen Sitz in 5645 Böckstein, Gemeinde Bad Gastein und erstreckt seine
       
Tätigkeit hauptsächlich auf Österreich.
(3)   Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2     Zweck des Vereines
(1)   Der Verein ist unpolitisch und gemeinnützig und nicht auf die Erzielung von
       Gewinn 
ausgerichtet; 
(2)   Bildung und Förderung des bläserischen Musizierens;
(3)   Erhaltung und Förderung der Ortsblasmusik;
(4)   Pflege der traditionellen österreichischen Blasmusik;
(5)   Pflege des Brauchtums, insbesonders die Erhaltung  der Bergmannstracht,
       welche der 
Verein als Uniform trägt;

§ 3     Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
(1)   Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und 
       
materiellen Mitteln erreicht werden.

(2)   Als ideelle Mittel dienen:
        a)   Heranbildung von Jungmusikern, sowie Fort- und Weiterbildung aktiver Musiker;
        b)   Erhaltung und Gestaltung des Probelokals;
        c)   laufende Proben (Einzel-, Register- und Gesamtproben); 
        d)   Durchführung von Konzerten, Vorträgen, Umrahmungen diverser Veranstaltungen, 
              Ständchen usw.;
        e)   Abhaltung von Musikfesten und Teilnahme an Musikertreffen;
        f)    Teilnahme an den Veranstaltungen des Blasmusikverbandes,  wie Kurse, Seminare,
              Wertungsspiele, usw.;
        g)   Pflege der Kameradschaft; 
        h)   Verbindungen mit Vereinen gleicher oder ähnlicher Ziele;
        i)    Versammlungen und Besprechungen;

(3)   Die erforderlichen materiellen Mitteln sollen aufgebracht werden durch:
       
a)   Einnahmen aus Veranstaltungen;
       
b)   Spenden und Subventionen;
       
c)   Zuwendungen verschiedenster Art;
       
d)   Beiträge unterstützender Mitglieder und Förderer;

§ 4     Arten der Mitgliedschaft
(1)   Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, unterstützende und 
        Ehrenmitglieder.
(2)   Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
        Unterstützende Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch
       
finanzielle Mitteln fördern oder die den von der Hauptversammlung festgesetzten 
        jährliche Beitrag leisten ohne das dem Verein Verpflichtungen entstehen.
        Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den
        Verein 
ernannt werden.

§ 5    Erwerb der Mitgliedschaft
(1)   Mitglieder des Vereines können alle physischen Personen werden;
(2)   Über die Aufnahme von ordentlichen und unterstützenden Mitgliedern entscheidet
        der
Vereinsvorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden;
(3)   Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die
        Generalversammlung.

§ 6     Beendigung der Mitgliedschaft
(1)   Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen
      
 Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen 
       
Austritt und durch Ausschluss.
(2)   Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand vorher mündlich
        oder 
schriftlich mitgeteilt werden.
(3)   Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses wiederholt gegen die
        Satzungen 
oder gegen die Kameradschaft verstoßen hat, die Beschlüsse der Vereins-
        organe missachtet oder 
das Ansehen und die Interessen des Vereines schädigt. Über
        den Ausschluss entscheidet der Vorstand
 mit einfacher Stimmenmehrheit.
(4)   Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann von der Generalversammlung über
        Antrag des Vorstands beschlossen werden.

§  7    Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1)   Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines  teilzunehmen 
        und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in einer 
       
Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den Ordent-
        lichen Mitgliedern zu.
(2)   Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
(3)   Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer 
       Generalversammlung verlangen.
(4)   Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit 
        und
finanzielle Gebarung des Vereines zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel
        der 
Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den 
        betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier  Wochen 
        zu
 geben. 
(5)   Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss
        (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind
        die
Rechnungsprüfer einzubinden.
(6)   Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, zu den Proben und Aufführungen
        pünktlich
zu erscheinen, den Kapellmeister in seinen musikalischen Bestrebungen
        tatkräftig zu 
unterstützen und mit allen Musikern Kameradschaft zu halten. Sie haben
        die ihnen 
vom Verein anvertrauten Instrumente, Uniformenteile, Noten usw. in sau-
        beren und gutem
 Zustand zu halten. Alle Mitlieder haben das Ansehen des Vereines
        jederzeit und überall
 zu wahren. Jedes Mitglied ist weiters verpflichtet, die Satzungen 
        genau zu beachten 
und sich allen rechtmäßigen Anordnungen des Vorstandes sowie 
        den Beschlüssen der 
satzungsmäßigen Versammlungen zu fügen.

§ 8     Vereinsorgane
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand  
(§§11 und 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht  (§ 15).

§ 9     Generalversammlung
(1)   Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereins-
        gesetzes 2002.  Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

(2)   Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf
      
 a)  Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung;
 
       b)  schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder;
 
       c)  Verlangen der Rechnungsprüfer/s  (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG);  
 
       d)  Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s  (§21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG,
            
§ 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten ); 
 
       e)  Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser
             Statuten)
binnen vier Wochen statt.

(3)   Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalver-
        sammlungen
sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin 
        schriftlich, mittels Tele
fax oder per email (an die vom Mitglied dem Verein
        bekanntgegebene Fax Nummer 
oder email Adresse) einzuladen. Die Anberaumung
        der Generalversammlung hat 
unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die
        Einberufung erfolgt durch den Vor
stand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen
        Rechnungsprüfer ( Abs.2 lit. d ) 
oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 
        2 lit. e).

(4)  Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin
       der Ge
neralversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per email
       einzu
reichen.

(5)  Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer
      
außerordentlichen Generalversammlung– können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(6)  Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt 
       sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung 
      
des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung
       ist zulässig.

(7)  Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen 
       be
schlussfähig.

(8)  Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der 
      
Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen
       das Statut des Vereines geändert werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten
Mehr-
       heit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Vereinsauflösung 
müssen 
       mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein und  b
edürfen
       ebenso einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen
gültigen Stimmen.

(9)  Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren
       Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so 
führt das
       an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§10     Aufgaben der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
      
a)   Beschlussfassung über den Voranschlag;
      
b)   Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des 
             Rechnungsab
schlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
       
c)   Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
       d)   Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
       e)   Entlastung des Vorstand;
      
f)   Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für unter-
             stützende
Mitglieder;
       
g)   Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
      
h)   Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des
             Vereines;
       
i)    Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende 
             Fragen; 
       j
)    Ehrung verdienter Mitglieder.

§ 11     Vorstand
(1)   Der Vorstand besteht aus sieben Mitglieder und zwar aus Obmann/Obfrau und
        Stell
vertreter/in, Kapellmeister/in und Stellvertreter/in, Schriftführer/in, Kassier/in
        sowie 
der Jugendreferent/in.
(2)   Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei 
        Aus
scheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes
        wählbares 
Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der
        nächstfolgenden 
Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne
        Selbstergänzung durch
Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus,
        so ist jeder Rechnungs
prüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche
        Generalversammlung zum Z
weck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten 
        auch die Rechnungsprüfer
handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das
        die Notsituation erkennt, un
verzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen
        Gericht zu beantragen, der 
umgehend eine außerordentliche Generalversammlung 
        einzuberufen hat.

(3)   Der Kapellmeister wird auf Grund der erforderlichen Qualitäten bestellt.
(4)   Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist möglich.
        Jede 
Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(5)   Der Vorstand wird vom Obmann/Obfrau, bei Verhinderung von einem/seiner/ihrem/ihrer
        Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvor
hersehbar
        lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand
einberufen.
(6)   Fachfunktionen wie Instrumentenwart, Notenarchivar und Uniformwart werden vom
        V
orstand bestellt und sind wie die Rechnungsprüfer nicht im Vorstand vertreten.
(7)   Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und 
        mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(8)   Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmen-
       
gleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
(9)   Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in.
        Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden 
Vor-
        standsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder

        mehrheitlich dazu bestimmen.
(10) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 4) erlischt die Funktion
        eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 11) und Rücktritt (Abs. 12).
(11) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner
        Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. 
        V
orstandsmitglied in Kraft.
(12) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rück-
        trittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vor
stands an
        die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. 
Kooptierung
        (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
(13)  Auf  Verlangen von mindestens einem Drittel
        der anwesenden Mitglieder ist geheim 
mittels Stimmzettel zu entscheiden.
(14) Bei Beratung und Entscheidung über Sonderprobleme ist der Vorstand berechtigt,  auch
        Vereinsmitglieder für diesen bestimmten Zweck in die Beratung einzubinden.  
        Über alle Beschlüsse des Vorstands ist ein Protokoll zu führen, welches vom/von der 
        Obmann/Obfrau oder vom/von der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist. Das Protok
oll 
        ist am Beginn der nächstfolgenden Sitzung zu verlesen oder zur Kenntnis zu 
bringen
        und gilt als genehmigt, wenn kein
Einspruch erhoben wird. Über Beschlüsse
ist ein
        Aushang im Probelokal anzubringen.

§ 12     Aufgaben eines Vorstands
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „ Leitungsorgan „ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1)   Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens 
        
mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögens-
       
verzeichnisses als Mindesterfordernis
(2)   Erstellung eines Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungs-
       
abschlusses
(3)   Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 
        u
nd Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten.
(4)   Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und
        den geprüften Rechnungsabschluss;
(5)   Verwaltung des Vereinsvermögens;
(6)   Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und unterstützende Vereinsmitgliedern;
(7)   Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;
(8)   Durchführung von Beschlüssen der Generalversammlung;
(9)   Durchführung von Veranstaltungen, Musikfesten, geselligen Zusammenkünften usw.;
(10) Schaffung aller für die Erreichung des Vereinszweckes notwendigen Voraussetzungen;  
(11) Entscheidung über alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Generalver
sammlung
        vorbehalten sind.

§ 13     Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
(1)   Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
        Der/die Schrift
führer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der
        Vereinsgeschäfte. 
(2)   Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen 
       
des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und
        des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte
Disposi-
        tionen) des/der Obmann/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsge
schäfte
        zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines
anderen
        Vorstandsmitglieds.
(3)   Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für 
       
ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstands-
        mit
gliedern erteilt werden.
(4)   Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten,
        die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter

        eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis be-
       
dürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigungen durch das zuständige Vereins-
       
organ.
(5)   Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6)   Dem/der Kapellmeister/in obliegen die Aufgaben auf musikalischem Gebiet. Er hat für die
        Aus- und Weiterbildung der Musiker zu sorgen und ist für die musikalische 
Gestaltung
        aller Veranstaltungen und Auftritte der Kapelle verantwortlich.
(
7)   Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
(8)   Der/die  Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(9)   Der/die Jugendreferent/in ist für die gesamte Jugendarbeit verantwortlich. Ihm/Ihr obliegt
        vor allem die Koordination hinsichtlich der Jugendseminare, Leistungsprüfungen,
        Le
istungsbewerbe und diverse Weiterbildungsveranstaltungen für Jungmusiker/innen.   
        In seinem Wirkungsbereich fallen alle Musiker/innen welche nach ÖBV als Jung-
        
musiker/in gelten, sowie Schüler/innen welche blasmusikalisch ausgebildet werden. 
(10) Die Noten-, Instrumenten- und Uniformwarte haben die Obsorge über den jeweiligen
        Zuständigkeitsbereich und über diesen entsprechende Aufzeichnungen und Doku
menta-
        tionen zu führen.
(11) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmann/Obfrau, deren Stellvertreter.
        Anstelle des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der
Kassierin übernimmt
        ein anderes Vorstandsmitglied die Vertretung.

§ 14     Rechnungsprüfer
(1)   Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von einem 
       
Jahr  gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem  Organ - mit
        Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand 
der
        Prüfung ist.
(2)   Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der 
       
Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungs-
        
legung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rech-
       
nungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte 
        zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der 
Prüfung zu
        berichten.
(3)   Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung
        durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die
        Be
stimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§ 15     Schiedsgericht
(1)   Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das
        vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im
Sinne
        des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
(2)   Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es
        wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter

        schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen 
       
macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schieds-
       
gericht namhaft.
        Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen 
wählen die
        namhaft gemachten  Schiedsrichter  binnen  weiteren  14  Tagen ein drittes
ordentliches
        Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit
 entscheidet
        unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts 
dürfen keinem
        Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung  –  angehören, dessen 
Tätigkeit Gegen-
        stand der Streitigkeit ist.
(3)   Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs
        bei 
Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet 
       
nach Bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 16     Freiwillige Auflösung des Vereins
(1)   Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens dazu einberufenen außerordentlichen
        Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen 
       
Stimmen beschlossen werden.
(2)   Im Falle der freiwilligen Auflösung hat die gleiche Generalversammlung  - sofern 
        Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen.  Insbesondere

        hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, das das verblei-
       
bende Vereinsvermögen der Gemeinde Bad Gastein mit der Aufgabe zu übergeben,
        dieses so lange zu verwalten, bis sich ein neuer gemeinnütziger Verein mit gleichem
 
        Ziel und Zweck gebildet hat, dem dann dieses Vermögen zu übertragen ist.  

mit freundlicher Unterstützung von Grafikline.at & Michel-EDV.at